WattCalc LAB

Warum eine Powerstation anders lange läuft als erwartet

Umwandlungsverluste, Einschaltdauer und Anlaufleistung verstehen.

Nennkapazität ist keine AC-Ausgangsenergie

2.048 Wh bezeichnet gespeicherte Nennenergie. Das BMS kann einen Teil reservieren; der Wechselrichter verbraucht Energie bei DC/AC-Umwandlung. Deshalb einen ausdrücklichen Wirkungsgrad ansetzen, statt nur Wh durch Gerätewatt zu teilen.

Lasten sind selten konstant

Kühlgeräte takten, Pumpen laufen kurz mit hoher Leistung, Laptops ändern den Verbrauch nach Last und Ladezustand. Ein 150-W-Gerät verbraucht nicht zwingend ganztägig 150 W. Besonders thermostatisch geregelte Geräte über 24 Stunden messen.

Die Einschaltdauer macht viel aus

150 W Kompressorleistung bei 35 % Einschaltdauer ergibt 52,5 W Durchschnitt ohne Standby und Abtauung. 2.048 Wh bei 85 % Wirkungsgrad reichen rechnerisch 33 Stunden, bei konstant 150 W nur 11,6 Stunden. Messen ist besser als Schätzen.

Anlaufleistung separat prüfen

Trotz ausreichender Energie kann ein Kompressor- oder Pumpenstart scheitern. Anlaufbedarf mit Spitzenleistung, zulässiger Dauer und Ausgangswellenform der Station vergleichen. Viele Wh bedeuten keine unbegrenzte Leistung.

AC- und DC-Ausgänge unterscheiden sich

Ein DC-Gerät über AC-Wechselrichter und Netzteil zu betreiben erzeugt mehrere Umwandlungen. Passendes direktes DC oder USB-C kann Verluste senken. Spannung, Strom, Stecker und Protokoll müssen vollständig kompatibel sein.

Vorsichtigen Notstromfall planen

Wichtige Geräte auflisten, Tages-kWh messen und Reserve für Alterung, Kälte und lange Ausfälle lassen. Heizer, Wasserkocher und Kochen verkürzen die Laufzeit stark. Kritische Geräte vor einem Notfall testen.

Powerstation, V2L und feste Batterie vergleichen

Portable Stationen sind eigenständig; V2L kann größere Fahrzeugenergie nutzen; Heimspeicher können Solar und ausgewählte Stromkreise verbinden. Netztrennung, Wetterschutz, Kabel und Leistung unterscheiden sich. Laufzeit ist nur ein Auswahlkriterium.

Quellen und Grenzen

EIA: Elektrizität messen. Quellen erklären Einheiten und Technik; hypothetische Beispiele nutzen das eigene Modell. Eigene Beobachtungen sind keine Labortests.

Mit eigenen Zahlen rechnen

Wh-Budget und Leistungsgrenze getrennt prüfen

Hypothetisches Entscheidungsbeispiel. Genannte Gebühren und andere Anpassungen werden nicht automatisch im Formular ergänzt.

Eine 1.000-Wh-Station liefert bei angenommenen 85% etwa 850 Wh. Bei 50 W Dauerlast sind das 17 Stunden; 10 W zusätzliche Eigenaufnahme verkürzen sie auf etwa 14,17 Stunden.

Ein Kühlschrank läuft nicht ständig mit der Typenschildleistung. Einen ganzen Nutzungszyklus messen, Anlaufleistung prüfen und Abschaltgrenzen berücksichtigen. Die Rechnung ist keine Geräteprüfung.