WattCalc LAB

Realistischen E-Auto-Verbrauch wählen

Eigene Fahrdaten statt einer einzigen offiziellen Effizienzzahl verwenden.

Mit gemessenen Fahrdaten beginnen

Mehrere typische Fahrten erfassen: Strecke, Displayverbrauch, Durchschnittstempo und Temperatur. Stadt, Mischfahrt und Autobahn getrennt halten, da Luftwiderstand und Heizbedarf unterschiedlich sind. Das ist meist hilfreicher als eine Prospektzahl.

Batterieverbrauch und Netzenergie trennen

Das Fahrzeugdisplay zeigt meist Energie aus der Traktionsbatterie; Zähler und Wallbox messen Netzbezug. Bordlader, Konditionierung und Umwandlung erhöhen den Bezug. Für Reichweite den Fahrverbrauch, für Stromkosten zusätzlich den Ladewirkungsgrad verwenden.

Eine eigene IONIQ-5-Beobachtung

Der Autor beobachtete beim IONIQ 5 AWD von 2022 etwa 28 kWh/100 km bei rund 120 km/h und 2–7 °C sowie 22,2 kWh/100 km bei etwa 27 °C im Sommer. Keine kontrollierten Tests: Wind, Verkehr, Reifen, Regen, Höhenprofil und Innenraumeinstellungen waren nicht gleich.

Drei sinnvolle Szenarien bilden

Milde Mischfahrt, Autobahn und Kälte vergleichen. Bei wenig eigenen Daten einen plausiblen Bereich statt scheinbar exakter Prozente nutzen. Ankunftsreserve lassen und aktuelle Fahrzeugnavigation verwenden, denn Wetter und Straßenlage ändern sich.

Plausibilität prüfen

250 km × 28 kWh/100 km = 70 kWh aus der Batterie vor Reserve und Ladeverlusten. Übersteigt das die verfügbare Nutzenergie, ist ein Ladestopp nötig, auch wenn der Prospekt mehr Reichweite nennt.

Was WLTP kann und nicht kann

WLTP vergleicht Fahrzeuge nach gemeinsamem Verfahren, verspricht aber keine konkrete Autobahnreichweite. Fahrstil, Straße und Temperatur verändern den Verbrauch. Offizielle Angaben für Kapazität und Ladegrenzen, eigene Messwerte für Fahrtszenarien verwenden.

Quellen und Grenzen

Hyundai: ursprüngliche IONIQ-5-Ankündigung. Quellen erklären Einheiten und Technik; hypothetische Beispiele nutzen das eigene Modell. Eigene Beobachtungen sind keine Labortests.

Mit eigenen Zahlen rechnen

Verbrauchsanstieg ist nicht gleich Reichweitenverlust

Hypothetisches Entscheidungsbeispiel. Genannte Gebühren und andere Anpassungen werden nicht automatisch im Formular ergänzt.

Ein Anstieg von 22,2 auf 28 kWh/100 km beträgt 26,1%. Bei gleicher verfügbarer Energie sinkt die Reichweite um etwa 20,7%, nicht um 26,1%.

Wenn die Ausgangsrate bereits Winterfahrten beschreibt, keinen zusätzlichen Winteraufschlag für dieselbe Wirkung anwenden. Geschwindigkeit, Wind, Heizung und Batterietemperatur können sich gleichzeitig verändern.

IONIQ-5-Beobachtungen: Energie und Ankunftsreserve

Zwei Verbrauchsraten mit Strecke, nutzbarer Kapazität und Reserve vergleichen; das Szenario als CSV speichern.

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